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Warum wir im Job mehr über unsere Gesundheit sprechen sollten.

  • vanessaseemann
  • 7. März 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 23. Mai 2025

Gesundheitliche Beeinträchtigungen betreffen nicht nur die betroffene Person – sie beeinflussen das gesamte Team. Aber was bedeutet es eigentlich, krank oder gesund zu sein? Wenn man eine Grippe hat, ist das klar. Doch was ist mit chronischen Krankheiten, Stoffwechselstörungen oder psychischen Belastungen, die oft unsichtbar bleiben? Diese gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind genauso real, auch im Job – und sollten mehr thematisiert werden. Denn sie sind kein individuelles Problem des Mitarbeitenden, sondern ein Teamthema.


Wir müssen im Job mehr über Gesundheit sprechen


Gesundheit im Job geht uns alle an


Wichtig ist nicht, was genau jemand hat, sondern dass eine Unternehmenskultur geschaffen wird, in der gesundheitliche Themen kein Tabu mehr sind. Denn wenn es einem Teammitglied nicht gut geht, hat das Auswirkungen auf alle:


  • Verhaltensmuster ändern sich: Wer sich nicht gut fühlt, reagiert vielleicht gereizter oder zieht sich zurück, was zu Konflikten oder Missverständnissen führen kann.

  • Gesundheitsrisiken steigen: Werden Belastungen ignoriert, kann sich der Zustand der betroffenen Person weiter verschlechtern.

  • Weniger Engagement: Wer sich nicht traut, seine Herausforderungen zu teilen, isoliert sich und bringt sich weniger ins Team ein.


Kurz gesagt: Geht es einem Teammitglied schlecht und keiner weiß warum, leidet das gesamte Team. Deshalb muss sich die Unternehmenskultur in Richtung Offenheit und Unterstützung verändern.


Was können wir tun?


  • Verständnis zeigen: Wenn sich jemand krankmeldet, sollten wir das akzeptieren, ohne zu hinterfragen oder Druck auszuüben.

  • Unterstützung anbieten: Ein Arbeitsumfeld, in dem es selbstverständlich ist, sich gegenseitig zu helfen, reduziert Stress und fördert das Wohlbefinden aller.

  • Akzeptanz fördern: Niemand sollte sich gezwungen fühlen, persönliche gesundheitliche Details zu teilen. Wichtig ist, dass jede*r ohne Angst vor Stigmatisierung sagen kann: „Mir geht es heute nicht gut.“

  • Eine unterstützende Kultur etablieren: Gesundheitsprobleme sollten kein Tabuthema sein. Eine offene und wertschätzende Atmosphäre hilft, Belastungen anzusprechen und frühzeitig Lösungen zu finden.

  • Keine unangemessenen Fragen stellen: Die Frage „Was hast du denn?“ sollte tabu sein. Jede*r entscheidet selbst, wie viel sie oder er teilen möchte. Es zählt das Verständnis, nicht die Neugier.


Gesundheit ist Teamarbeit


Die Gesundheit eines Einzelnen ist niemals nur dessen Problem – sie betrifft uns alle. Ein gesundes Arbeitsumfeld entsteht, wenn wir als Team füreinander da sind, Offenheit fördern und Unterstützung bieten, ohne Druck oder Erwartungen. Nur so können wir eine echte Kultur der Achtsamkeit und des Verständnisses am Arbeitsplatz schaffen.

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