Wenn KI Zeit spart – aber wofür eigentlich? Ein Denkanstoß.
- vanessaseemann
- 17. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Künstliche Intelligenz verspricht Effizienz: Mit dem richtigen Prompt erledigt sie in Minuten, wofür wir früher Stunden brauchten. Doch wenn uns KI Zeit schenkt, warum füllen wir diesen Freiraum sofort wieder mit noch mehr Aufgaben?
Effizienz ist nicht gleich Wirksamkeit.
Schneller heißt nicht besser, mehr heißt nicht sinnvoller. Vielleicht liegt der wahre Fortschritt nicht darin, mehr zu tun, sondern bewusster zu wählen, was wir tun – und wann wir bewusst nicht tun.
Was wäre, wenn wir die gewonnene Zeit als Einladung verstehen?
Für einen Spaziergang.
Für ein Gespräch ohne Ziel.
Für einen Moment des Innehaltens: Wie geht’s mir eigentlich gerade?
Denn wer ständig im Voll-Modus läuft, verliert irgendwann die Verbindung, zu sich selbst, zu anderen, zum Wesentlichen. KI kann uns Zeit schenken. Doch was daraus wird, liegt bei uns. Vielleicht ist der klügste Umgang mit Technologie nicht, sie für maximale Produktivität zu nutzen, sondern für mehr Präsenz, Klarheit und echte Begegnung.


